Warum immer mehr Schweizer lieber online spielen statt ins Casino zu fahren

Wer hier öfter vorbeischaut, weiß: Normalerweise dreht sich bei mir alles um Autokauf, Leasing und die Frage, ob sich ein Gebrauchtwagen wirklich lohnt. Letzte Woche hat mir ein Kumpel beim Kaffee erzählt, dass er seit Monaten keinen Fuß mehr in ein Casino gesetzt hat und stattdessen lieber online vergleicht, bevor er sich für einen Anbieter entscheidet. Das hat mich neugierig gemacht.

Mann sitzt abends am Laptop zuhause und vergleicht Online Casino Angebote, im Hintergrund eine Schweizer Stadt bei Dämmerung

Als jemand, der beruflich ständig mit Vergleichen und Kaufentscheidungen zu tun hat, wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Er hat mir eine Übersicht neuer Schweizer Online Casinos gezeigt, und ehrlich gesagt haben mich die Zahlen dahinter überrascht.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Laut dem aktuellen Rechenschaftsbericht der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht, sank der Bruttospielertrag der Schweizer Spielbanken 2025 insgesamt zwar leicht. Schaut man genauer hin, zeigt sich aber ein klarer Bruch zwischen online und landbasiert.

Kennzahl Wert 2025 Veränderung ggü. 2024
Bruttospielertrag Spielbanken gesamt 878 Mio. CHF −2,1 %
davon Online-Spielangebot wachsend +1,2 %
davon landbasiertes Spielangebot rückläufig −3,9 %
Lotterien & Sportwetten, Umsatz 3,87 Mrd. CHF −2,4 %
Pro-Kopf-Nettoausgaben Geldspiel 132 CHF −4,3 %

Quelle: Gespa, Rechenschaftsbericht 2025

Während also das gesamte Feld leicht schrumpft, ist das Online-Segment der einzige Bereich, der noch zulegt. Sogar bei den sogenannten Geschicklichkeitsspielen, einer kleineren Nische mit 17 Anbietern, stieg der Bruttospielertrag 2025 um 2,3 Prozent auf 19,2 Millionen Franken. Das deckt sich ziemlich genau mit dem, was mein Kumpel erzählt hat: Er fährt nicht mehr extra irgendwohin, sondern schaut sich neue Anbieter online an, bevor er sich festlegt.

Auch etablierte Häuser spüren den Wandel

Dass sich hier gerade etwas verschiebt, zeigt auch ein aktueller Fall aus der Praxis. Die Grand Casino Baden AG, zu der unter anderem die Casinos Baden und Locarno gehören, meldete kürzlich ihre Jahreszahlen: Der Gruppenumsatz sank um 3,6 Prozent auf 124,8 Millionen Franken, beim Casino Locarno waren es sogar minus 12,8 Prozent, und auch die Gastronomie in Baden gab um 6,1 Prozent nach. Firmensprecherin Jessica Obrist bringt es so auf den Punkt: Man verfolge einen doppelten Ansatz, Erträge steigern, wo Wachstumspotenzial besteht, und Kosten senken, wo es sinnvoll ist. Klingt fast wie das, was ich Autokäufern seit Jahren predige, nur eben aus Casino-Perspektive.

Warum mich das an den Autokauf erinnert

Genau das Prinzip predige ich hier ja auch ständig: nicht überstürzt kaufen, sondern erst vergleichen. Bei einem Auto würde niemand zum ersten Händler fahren und blind unterschreiben. Bei einem Online Casino ist das nicht anders, nur dass der Showroom hier der eigene Bildschirm ist und die Probefahrt der erste, risikofreie Blick auf die Konditionen.

Worauf du bei einem neuen Online Casino wirklich achten solltest

Ein paar Punkte, die ich bei meiner eigenen Recherche mitgenommen habe und die für mich genauso banal wie beim Autokauf klingen, aber trotzdem oft übersehen werden:

  • Lizenz zuerst prüfen: In der Schweiz zählt die Lizenz der Eidgenössischen Spielbankenkommission ESBK, alles andere ist rechtlich heikel. Die Gespa hat 2025 allein fünf neue Sperrlisten mit illegalen Anbietern veröffentlicht, Ende Jahr standen 671 Domains darauf.
  • Bonusbedingungen genau lesen, ein Willkommensbonus klingt immer gut, entscheidend sind aber die Umsatzbedingungen im Kleingedruckten, genau wie beim Leasingvertrag.
  • Auszahlungsgeschwindigkeit checken: Bei mir persönlich war das immer das Zünglein an der Waage. Ein Anbieter, der bei der Auszahlung zögert, verliert sofort Vertrauen.
  • Mobile Kompatibilität ist mittlerweile Standard, die meisten neuen Anbieter setzen auf HTML5 statt auf eine eigene App, das spart Speicherplatz und funktioniert direkt im Browser.
  • Support-Erreichbarkeit: 24/7-Kundendienst ist eher Regel als Ausnahme geworden. Fehlt er, würde ich skeptisch werden.

Fazit: Vergleichen schlägt spontan entscheiden

Ob Auto oder Online Casino, das Prinzip bleibt gleich: Wer sich vorher informiert und vergleicht, statt spontan zu entscheiden, fährt am Ende besser. Die Zahlen der Gespa zeigen, dass genau das immer mehr Schweizer beim Thema Glücksspiel machen, und das kann ich nach dieser Recherche gut nachvollziehen.

Vom Showroom ins Wohnzimmer: Wie sich unser Alltag ins Netz verlagert

Als ich unseren letzten Wagen verkauft habe, ist mir etwas aufgefallen: Vom Inserat über die Preisverhandlung bis zur Terminvereinbarung lief alles über den Bildschirm. Der einzige Moment, in dem ich dem Käufer tatsächlich gegenüberstand, war die Schlüsselübergabe. Vor fünfzehn Jahren wäre das undenkbar gewesen, da stand man samstags auf dem Occasionsplatz und hat sich die Beine in den Bauch gestanden. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, wie viel von unserem Alltag eigentlich inzwischen online stattfindet.

Gemütliches Wohnzimmer am Abend, Person mit Laptop auf dem Sofa, warmes Licht

Einkaufen: 15,8 Milliarden Franken per Mausklick

Die Zahlen dazu sind eindeutig. Der Schweizer Onlinehandel hat 2025 einen Umsatz von 15,8 Milliarden Franken erreicht, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Jahreserhebung von Handelsverband.swiss, NielsenIQ und der Post zeigt. Der grösste Teil davon, rund 13 Milliarden, bleibt bei Schweizer Händlern. Was mich daran am meisten überrascht: Es sind längst nicht mehr nur Bücher und Elektronik. Wir bestellen inzwischen Reifen, Kindervelos und sogar den Weihnachtsbaum online, und ich wette, bei dir zuhause sieht die Bestellhistorie ähnlich bunt aus.

Unterhaltung: Der Bildschirm ersetzt den Ausgang

Beim Thema Freizeit ist die Verschiebung noch deutlicher. Laut dem IGEM-Digimonitor 2025, der jährlich die Mediennutzung der Schweizer Bevölkerung erhebt, schauen 4,8 Millionen Menschen in der Schweiz zumindest gelegentlich YouTube, Netflix erreicht 3,4 Millionen und damit gut die Hälfte der internetnutzenden Bevölkerung. Der Kinoabend von früher ist für viele zum Streamingabend geworden, inklusive Lieferdienst statt Restaurant. Ich sage nicht, dass das nur gut ist. Aber bequem ist es, und gegen bequem kommt auf Dauer kein Geschäftsmodell an, das eine Anfahrt voraussetzt.

Auch der Autokauf beginnt heute im Browser

Womit wir beim Kernthema dieses Blogs wären. Kaum jemand fährt heute noch unvorbereitet zum Händler. Die Recherche läuft vorher online: Modelle vergleichen, Preise checken, Occasionsbörsen durchforsten, Leasingrechner füttern. Der Showroom ist nicht tot, aber er ist vom ersten zum letzten Schritt geworden. Wer die Grundsatzfrage noch vor sich hat, findet hier meine Überlegungen zu leasen oder kaufen, und auch beim Verkauf des Gebrauchten führt der beste Weg inzwischen übers Netz. Die Probefahrt bleibt zum Glück analog, noch lässt sich ein Fahrgefühl nicht streamen.

Was dabei gewinnt und was verliert

Gewonnen haben wir vor allem Vergleichbarkeit. Wer heute etwas kauft, egal ob Waschmaschine oder Wagen, kann in einer halben Stunde mehr Angebote nebeneinanderlegen, als früher an einem ganzen Samstag möglich war. Das drückt die Preise und entlarvt schlechte Deals. Verloren geht dafür der Zufall: das Gespräch am Marktstand, der Händler, der einem noch einen Tipp mitgibt, der Kinofilm, in den man nur ging, weil der andere ausverkauft war. Deshalb halten wir bewusst dagegen, mit Ausflügen, für die man das Haus tatsächlich verlässt, und mit Spieleabenden am Küchentisch statt vor dem Bildschirm.

Fazit

Die Verlagerung ins Netz ist keine Zukunftsprognose mehr, sie ist längst Alltag, und die Zahlen aus Handel und Mediennutzung belegen das Jahr für Jahr deutlicher. Mein Fazit ist pragmatisch: Vergleichen und recherchieren gehört ins Netz, erleben gehört nach draussen. Wer beides sauber trennt, holt aus beiden Welten das Beste raus. Und unterschreibt nebenbei auch beim nächsten Autokauf einen besseren Vertrag.

Jassen, Eile mit Weile und Co.: Warum bei uns wieder öfter gespielt wird

Neulich habe ich hier über unsere liebsten Tagesausflüge geschrieben. Was ich dabei unterschlagen habe: Bei uns liegt seit Jahren ein Jassteppich und ein Kartenset im Kofferraum. Angefangen hat das mal auf einer Wanderung, als uns ein Gewitter in eine Beiz gezwungen hat. Seither gilt bei Schlechtwetter Plan B, und der heisst spielen. In letzter Zeit immer öfter auch ganz ohne Ausflug, einfach am Küchentisch. Und offenbar geht das nicht nur uns so.

Jasskarten und Wandtafel auf einem Holztisch in einer gemütlichen Stube

Jassen: das Nationalspiel, das nie weg war

Man kann über die Schweiz sagen, was man will, aber bei den Karten sind wir uns einig. Jassen ist hierzulande so dominant, dass es andere Kartenspiele praktisch verdrängt hat, die NZZ hat der Geschichte dieses Spiels ein lesenswertes Stück gewidmet. Das Bundesamt für Kultur führt das Jassen sogar im Inventar der lebendigen Traditionen. Die mit Abstand beliebteste Variante ist der Schieber, gefolgt vom Differenzler, bei dem man vor jeder Runde ansagt, wie viele Punkte man machen wird. Klingt simpel, ist es nicht. Ich verliere beim Differenzler zuverlässig gegen meinen Schwiegervater, der die Karten gefühlt riechen kann.

Die Klassiker auf dem Brett

Neben den Karten hat sich bei uns eine kleine Sammlung an Brettspielen angesammelt. Eile mit Weile ist der Schweizer Klassiker schlechthin, praktisch jede Familie hat irgendwo eine Ausgabe im Schrank, oft noch von den Grosseltern geerbt. Dazu kommen bei uns die üblichen Verdächtigen: Catan für lange Abende, Codenames, wenn Besuch da ist, und UNO, wenn die Nerven noch jung genug sind. Was ich unterschätzt hatte: Wie schnell aus einer Runde zwei Stunden werden, wenn das Handy mal in der Schublade liegt.

Warum der Spieleabend gerade jetzt ein Comeback feiert

Ich habe eine Theorie, und die ist ziemlich unromantisch: Es ist das Geld. Ein Abend zu viert im Restaurant mit anschliessendem Kino kostet in der Schweiz schnell mal 200 Franken. Ein Spieleabend kostet eine Packung Chips und vielleicht eine Flasche Wein. Dazu kommt, dass man sich beim Spielen tatsächlich unterhält, statt nebeneinander auf eine Leinwand zu schauen. Und ganz ehrlich: Nach einem Tag, an dem ich ohnehin ständig auf Bildschirme starre, ist ein Abend mit Karten in der Hand fast schon Erholung.

Das heisst nicht, dass wir nur noch zuhause hocken. Die Tagesausflüge bleiben fest im Programm. Aber die Mischung hat sich verschoben, und das fühlt sich gerade ziemlich richtig an.

Vier Tipps für einen Spieleabend, der nicht im Streit endet

  • Regeln vorher klären: Nichts killt die Stimmung so zuverlässig wie eine Regeldiskussion in Runde drei. Beim Jassen gilt: Zuerst einigen, welche Variante gespielt wird und ob mit oder ohne Stöck-Ansage.
  • Kurze Spiele zuerst: Mit einem schnellen Kartenspiel warmwerden, das grosse Brettspiel erst danach. Wer mit einem Drei-Stunden-Epos startet, verliert die Hälfte der Runde nach zwanzig Minuten.
  • Handys weg: Klingt streng, macht aber den ganzen Unterschied. Bei uns liegen sie gestapelt auf der Kommode, wer zuerst danach greift, räumt am Schluss auf.
  • Verlieren üben: Der wichtigste Punkt. Es ist ein Spiel. Wer das nicht kann, dem empfehle ich Differenzler gegen meinen Schwiegervater, das lehrt Demut.

Fazit

Der Spieltrieb steckt in uns allen, und man braucht dafür weder viel Geld noch grosse Pläne. Ein Jassteppich, ein Kartenset und Leute, die man mag, reichen völlig. Falls du selbst wieder einsteigen willst: Der Schieber ist der beste Startpunkt, die Regeln sind schnell gelernt und Mitspieler finden sich in der Schweiz bekanntlich immer.

Tagesausflüge mit dem Auto: 5 Ziele in der Schweiz, die sich wirklich lohnen

Auf diesem Blog geht es normalerweise um die Fragen vor dem Autokauf: kaufen oder leasen, neu oder gebraucht, und wie man beim Verkauf des alten Wagens nicht über den Tisch gezogen wird. Was dabei gerne untergeht: Irgendwann steht das Auto dann vor der Tür, und dann will man damit auch etwas erleben. Deshalb heute mal keine Kaufberatung, sondern eine Liste. Fünf Tagesausflüge, die wir in den letzten Jahren selbst gefahren sind und die ich jedes Mal wieder machen würde.

Auto steht an einem Aussichtspunkt mit Blick auf einen Schweizer Bergsee am Morgen

1. Verkehrshaus der Schweiz in Luzern

Für jemanden, der sich beruflich mit Autos beschäftigt, ist das hier Pflichtprogramm. Das Verkehrshaus ist das meistbesuchte Museum der Schweiz, 2025 wurden zum dritten Mal über eine Million Eintritte gezählt. Und das völlig zu Recht. Die Halle mit dem Strassenverkehr ist für mich das Highlight, aber auch Schiene, Luftfahrt und das Planetarium füllen locker einen ganzen Tag. Mit Kindern sowieso. Mein Tipp: früh da sein, am Wochenende wird es ab Mittag voll. Parkhaus gibt es direkt beim Museum, wer entspannter anreisen will, stellt das Auto etwas ausserhalb ab und läuft das letzte Stück dem See entlang.

2. Rheinfall bei Schaffhausen

Ja, das ist die Touristen-Nummer schlechthin. Trotzdem: Wer den Rheinfall noch nie aus der Nähe gesehen hat, unterschätzt, wie gewaltig diese Wassermassen sind. Der grösste Wasserfall Europas ist von Zürich aus in einer knappen Stunde erreichbar und lässt sich gut mit einem Abstecher in die Schaffhauser Altstadt oder nach Stein am Rhein verbinden. Die Aussichtsplattformen auf der Seite von Schloss Laufen sind kostenpflichtig, dafür steht man dort wirklich fast im Wasserfall drin.

3. Freilichtmuseum Ballenberg

Oberhalb von Brienz stehen über hundert historische Gebäude aus der ganzen Schweiz, die dort Stück für Stück wieder aufgebaut wurden. Dazu alte Handwerke, Tiere und viel Platz zum Laufen. Klingt nach Schulreise, ist aber auch als Erwachsener erstaunlich kurzweilig. Die Anfahrt über den Brünig ist schon die halbe Miete, und wer mag, hängt noch eine Runde am Brienzersee an. Festes Schuhwerk einpacken, das Gelände ist gross und man läuft mehr, als man denkt.

4. Klausenpass: wenn die Strecke das Ziel ist

Manchmal braucht es gar kein Ausflugsziel im klassischen Sinn. Der Klausenpass zwischen Altdorf und Linthal gehört für mich zu den schönsten Passstrassen der Schweiz: enge Kehren auf der Urner Seite, dann das weite Urnerboden-Hochtal, das im Sommer voller Kühe steht. Wer ein neues Auto einfahren oder einfach mal wieder selber schalten will, ist hier richtig. Unbedingt vorher prüfen, ob der Pass offen ist, im Winterhalbjahr ist zu, und an schönen Sonntagen teilt man sich die Strasse mit vielen Motorrädern.

5. Creux du Van im Neuenburger Jura

Die riesige Felsarena im Jura wird gerne als Grand Canyon der Schweiz verkauft. Das ist übertrieben, eindrücklich ist es trotzdem. Vom Parkplatz bei der Ferme du Soliat sind es nur wenige Minuten zu Fuss bis an die Kante, wer mehr will, läuft die grosse Runde ab Noiraigue. Gerade für Westschweiz-Muffel wie mich ein guter Grund, mal wieder über die Sprachgrenze zu fahren. Auf dem Rückweg lohnt ein Halt am Neuenburgersee.

Was das alles mit dem Autokauf zu tun hat

Mehr als man denkt. Wer regelmässig solche Ausflüge macht, merkt schnell, welches Auto er wirklich braucht: genug Kofferraum für Wanderschuhe und Kühltasche, ein Fahrwerk, das auch auf Passstrassen Spass macht, und ein Verbrauch, der einem den Sonntag nicht verdirbt. Genau solche Alltagsfragen sollte man sich stellen, bevor man beim Händler unterschreibt. Wie man das angeht, habe ich in meinen 6 Tipps für den Autokauf aufgeschrieben. Und wer noch grundsätzlicher hadert, findet hier meine Gedanken zur Frage Auto leasen oder kaufen.

Fazit

Man muss nicht weit fahren, um in der Schweiz einen richtig guten Tag zu erwischen. Alle fünf Ziele sind aus dem Mittelland in ein bis zwei Stunden erreichbar, keines davon braucht grosse Planung. Einfach Tank oder Akku voll, Znüni einpacken und los. Wenn du eigene Lieblingsziele hast, schreib sie mir gerne in die Kommentare, die Liste darf wachsen.

GESPART & GLÜCKLICH | 6 TIPPS FÜR DEN AUTOKAUF


6 TIPPS FÜR DEN AUTOKAUF
– WAS SOLLTE ICH BEACHTEN UND WIE KANN ICH SPAREN

Thema Autokauf ist ein Komplexes. Das Angebot ist riesig, die Preisspanne ebenso. Es kann schnell passieren, dass man sich erschlagen fühlt von all den Informationen und Angeboten.

Wir stehen aktuell selbst vor dem Thema Autokauf. Ich sage mal so, das war noch nie etwas, was mir Freude bereitet hat. Und alle Autos, die ich bisher selbst besessen habe, waren spottbillig und meistens Team Möhre. Mein erstes Auto war ein lila Renault Twingo, ich hab ihn so unfassbar geliebt, und so ging es eben weiter. Das waren alles Autos, die eher sehr alt waren. Aber sie waren treu. Und jetzt besitze ich seit einiger langer Zeit gar kein Auto mehr. Wir hatten aber immer das Glück, dass Henry mit einem Firmenwagen ausgestattet war. Was auch den Luxus mit sich brachte, dass wir alle paar Wochen oder Monate ein neues Auto „testen“ konnten. Nun sind wir aber bald ganze sechs Mann, unglaublich, und dementsprechend brauchen wir mehr Platz. Mit unserem kleinen Auto kommen wir da nich mehr hin. Und so sind wir wir seit einigen Wochen intensiv am recherchieren und suchen. Was ich mir wünsche: Platz, Sicherheit und ein gutes Fahrgefühl.

Und da das Thema Autokauf so komplex ist, teile einfach mal meine paar Basic-Tipps, die ich so in Sachen Autokauf habe.
Denn es gibt ein paar Dinge, die sollte man beachten!

1. INFORMIERE DICH GUT!

Bevor du dich überhaupt aktiv an den Autokauf wagst, informiere dich gut. Schau, welches Auto in Frage kommt, welche Ausstattung du dir wünscht, welche Ansprüche du hast und welches Budget euch dafür zur Verfügung steht. Erst dann seid ihr gut vorbereitet und könnt euch auf die Suche nach eurem neuen Auto machen.

2. SEI NICHT IN EILE!

Ein Autokauf ist etwas Großes. Das passiert in der Regel nicht von heut auf morgen oder von jetzt auf gleich. Stattdessen weiß man, dass diese Amtshandlung vermutlich bald auf einen zukommen wird – aus welchen Gründen auch immer. In unserem Fall ist es der, dass wir als Familie wachsen. Sprich, wir recherchieren bereits seit einigen Wochen und nehmen uns bewusst die Zeit, Modelle und Angebote zu vergleichen. Wie so oft im Leben, ist es besser, einen derart großen Kauf bedacht zu tätigen. Sprich mit Zeit und ohne Druck im Nacken. Denn wer eine solche Entscheidung in Eile trifft, neigt häufiger dazu, Kompromisse einzugehen, Mängel zu übersehen und, vor allem, ein Auto zu kaufen, das evtl. viel zu teuer ist (und man irgendwo günstiger bekommen könnte).

3. HOL DIR HILFE: EIN EXPERTE AN DEINER SEITE!

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, jemanden an seiner Seite zu haben, der sich ein wenig auskennt. Jemanden, der Ahnung hat und Tipps geben kann. Auch schon im Vorfeld, wenn es noch um die Recherche und Suche geht.

Wenn man dann ein Auto gefunden hat, das man sich gern anschauen würde, weil es gefällt und den Ansprüchen entspricht, dann sollte man niemals allein zur Besichtigung fahren. Gerade beim Gebrauchtwagen-Kauf. Nehmt jemanden mit, der kompetent und fachkundig ist. Der noch einmal einen genaueren Blick hat und weiß, worauf zu achten ist. Denn als Laie hat man diesen Blick oft nicht. Das kann euer Vater sein, ein Bekannter oder eben ein unabhängiger Kfz-Sachverständiger, den man extra konsultieren kann. Und letztendlich spart das dann eben Nerven und im besten Fall viel Geld.

Ein weiterer Tipp: Lass den Gebrauchtwagen bei einem Privatkauf vorab immer einmal von der DEKRA checken.

4. HANDELN IST ERLAUBT!
GEWUSST WIE…

Gerade bei einem Gebrauchtwagen-Kauf bzw. einem Privatkauf ist da oft viel Spielraum. Noch mehr ist möglich, wenn ihr ein Auto bar bezahlt. Setzt euch vorab ein absolutes Limit und legt fest, was ihr maximal ausgeben könnt und wollt. Deshalb handelt, versucht es. Oft ist immer ein kleinerer oder größerer Rabatt drin und es lohnt sich.

Seid beim Handeln aber immer höflich und handelt nur in einem angebrachten Rahmen. Nichts ist schlimmer, als potentielle Käufer, die frech mit der Tür ins Haus fallen und völlig falsche Vorstellungen haben. Kennen wir ja alle. Das will keiner.

5. FINANZIERE NICHT, KAUFE „BAR“

In meinem Leben habe ich noch kein Auto finanziert. Jedes Auto, das ich hatte, habe ich auch kaufen können, weil ich das Geld auf der „hohen Kante“ hatte. Deshalb mein wohl wichtigster Tipp: Kaufe immer bar! Finanziere nicht! Stell dir einmal vor, was sich jeden Monat einsparen lässt, wenn man keine Leasing- oder Kreditrate für das Auto zahlen muss. Letztendlich gehört es einem dann ja nicht einmal. Es gehört der Bank. Kein schönes Gefühl. Sprich, lieber sparen und sich dann ein Auto suchen, das sowohl von den Ansprüchen als auch vom Preis passt, dieses „cash“ bezahlen und es ist DEIN Auto. Nicht das der Bank. Nicht das von irgendwem. Mit etwas Glück kommt das Geld auch von einem Online Casino.

Sicherlich, es ist eine extrem kostenintensive Anschaffung, für die man eben sehr lange sparen muss (und was oft auch nicht leicht ist), aber es ist besser, als sich zu verschulden oder sich abhängig zu machen. Man hat keine Verpflichtungen. Das Auto, das vor der Tür steht, ist das Eigene. Egal was passiert.

Deshalb von mir ein Nein zu Ratenkäufen oder Leasing. Gerade Leasing empfinde ich persönlich als schwierig.
Man zahlt und zahlt und zahlt am Ende gehört einem nichts.

Möchte man seinen alten PKW in Zahlung geben, sollte man sich vorab über den Wert informieren.

6. NEU- ODER GEBRAUCHTWAGEN?
REIMPORT?

Bereits vorab sollte man sich die Frage stellen, ob man sich für einen Neu- oder Gebrauchtwagen entscheiden möchte.

Natürlich ist das auch eine Kostenfrage. Bedenken sollte man aber auch immer, dass ein Neuwagen in den ersten Monaten sehr viel an Wert verliert. Sprich: Schon nach sechs Monaten ist das Auto, was eigentlich noch immer brandneu ist, schon lange nicht mehr das wert, was es vor kurzer Zeit noch war. Dies sollte man bei einer Kaufentscheidung immer beachten.

Entscheidet man sich für einen neuen Wagen, dann sollte man auch immer die Option des Reimports in Betracht ziehen. Hier lässt sich zum Teil doch ein Sümmchen einsparen. Eine weitere Option, Geld zu sparen, ist es, nach einem Neuwagen zu suchen, der bereits eine Tageszulassung hatte. Auch interessant: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/trotz-krise-die-deutschen-kaufen-immer-teurere-autos/

Auto leasen oder kaufen?


Ist die grundsätzliche Entscheidung für den Erwerb gefallen, überlegen viele Verbraucher, ob sie ihr neues Auto leasen oder kaufen sollen. Aufgrund des schnellen Wertverlusts von Pkw ist die Beantwortung dieser Frage besonders wichtig. Die möglichen Kaufoptionen sollten Verbraucher unbedingt vergleichend gegenüberstellen und dabei sowohl die Vor- als auch Nachteile berücksichtigen. Fahrzeug kaufen oder leasen: Was ist günstiger?

Möchtest du dir ein Auto zulegen, hast du drei Kaufoptionen. So kannst du deinen neuen Pkw cash bezahlen, mit einem Kredit finanzieren oder via Leasing fahren. Damit du einschätzen kannst, ob du ein Auto leasen oder kaufen solltest, musst du die Unterschiede zwischen diesen verschiedenen Möglichkeiten kennen.

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Gebrauchtwagen verkaufen

Wie lang wie lange dauert es in der Regel einen Gebrauchtwagen zu verkaufen

In der Regel werden angebotene Gebrauchtwagen wenn entsprechend vom Kunden erwünscht ist noch am gleichen Tag besichtigt bezahlt und auch direkt mitgenommen

Wie wird mein Auto nach dem Ankauf abgeholt

Angemeldete Fahrzeuge werden mit dem mit einem zweiten Fahrer und rote Kennzeichen abgeholt abgemeldete Fahrzeuge werden mit Anhänger Abschleppwagen oder andere Transport Wirklichkeiten abgeholt

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